Eine Woche auf dem Markt (24/02 - 29/02): Statistiken und etwas Panik

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In diesem langen Winter ist das Problem mit dem Coronavirus zwar lästig geworden, aber die Anleger sprechen es immer wieder an und provozieren starke Marktschwankungen. Die neue Woche im Februar dürfte den Katalysator in Kraft lassen.

JPY: Die Nachfrage nach Yen könnte steigen

Japan wird einen Block interessanter Statistiken vorlegen - allerdings erst Ende der Woche. Dazu gehören Berichte über die Arbeitslosenquote, die Grundinflation in Tokio, die Einzelhandelsumsätze und das Volumen der Industrieproduktion. Normalerweise reagiert der Yen nicht aktiv auf makroökonomische Veröffentlichungen, aber die Statistiken über Einzelhandelsumsätze oder -produktion können zu einem Ungleichgewicht im JPYUSD-Paar führen und den Yen auf 112.00 senden.

Coronavirus: Warten auf Chinas Wort

Die Welt hat begonnen, die Auswirkungen von Coronavirus-Epidemien zu bewerten, während die Zahl der neuen Opfer abnimmt. Beobachter sind sich einig, dass der Einfluss des Coronavirus auf die chinesische Wirtschaft kurzfristig sein wird, da das Land über Ressourcen und Bedingungen zur Minimierung des Schadens verfügt. Der erste wichtige Teil der Statistiken wird erst am Samstag veröffentlicht: China bereitet die Daten zum Geschäftsaktivitätsindex im Produktions- und Nichtproduktionssektor der Wirtschaft vor. Die Währungen der Entwicklungsländer sind bereit zu reagieren.

USD: Bereit, die Höchststände zu erneuern?

Die neue Woche wird eine Reihe neuer Statistiken für den USD bringen. Die USA werden die Daten zum Immobilienmarkt veröffentlichen, die ein Verständnis der Kauf- und Kreditaktivität ermöglichen, sowie Berichte über das Auftragsvolumen für langlebige Güter, die vorläufigen Berechnungen des BIP und die Ausgaben / Einnahmen der USA Bürger. Wenn irgendwelche Ziffern bemerkenswert sind, kann das EURUSD-Paar wieder auf 1.0770 gehen.

Brent: Der Preis könnte tiefer fallen

Anfang der letzten Februarwoche fällt das Brent-Fass aufgrund einer weiteren Welle der Besorgnis über die Ausbreitung des Coronavirus um 3% auf 56.60 USD. Der Rohstoffmarkt ist sehr sensibel und emotional, und jetzt sind die Marktteilnehmer offensichtlich besorgt über etwas intuitiv Unangenehmes. Die Daten zum Rohstoffbestand in den USA sind größtenteils bullisch und lassen hoffen, dass Brent bald rund 55-60 USD sichern wird.

Gold: Ziel sind 1700 USD

Die Goldpreise waren in den letzten Wochen beeindruckend stabil - die Rallye zielt eindeutig auf 1700 USD pro Feinunze. Der Angriff kann sehr bald erfolgen, während der Markt wegen Coronavirus nervös ist.




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