Die zweite Februarwoche wird sich auf dieselben Vermögenswerte konzentrieren wie die erste: Öl und USD. Beide sehen überkauft aus, aber während die Anleger wohlwollend sind, könnten sie selbst bei solch hohen Preisen weiter wachsen.

Zentralbanken: Sitzung muss weitergehen

In der neuen Februarwoche haben die Zentralbanken von Peru, Schweden, Serbien, den Philippinen und Mexiko ihre Sitzungen. Im letzteren Fall könnte der Zinssatz im Rahmen der Abschwächung der Kredit- und Geldpolitik von derzeit 4.25% auf 4.00% gesenkt werden. Die Kapitalmärkte könnten dies als Zeichen von Spannungen in bestimmten Weltwirtschaften interpretieren.

Brent: 60 USD pro Barrel testen

Der Ölmarkt hat einen guten Start nach oben genommen und glaubt an die absolute Wirksamkeit der Impfung, und die Weltwirtschaft normalisiert sich bald wieder. Diese Woche schließt die OPEC ihren monatlichen Bericht über den Ölmarkt ab, der voraussichtlich wichtige Informationen aus diesem Jahr enthalten wird. Im Bereich der Energieträger könnte dies zu mehr Käufen führen.

Asien: das neue Mondjahr und die Feiertage

China und mehrere andere asiatische Länder machen anlässlich des am 12. Februar gefeierten Neujahrsfestes Urlaub. Der Markt ist etwas besorgt, dass sich das Coronavirus in den Ferien möglicherweise schneller ausbreitet, aber die Tatsache wird etwas später sichtbar. Hier bestehen echte Risiken für risikoreiche Vermögenswerte, aber die Anleger werden später darauf reagieren.

USA: Der Markt mag den USD immer noch

Der Fluss der wichtigsten Statistiken aus den USA ist vorbei, und die Aufmerksamkeit richtet sich auf die Informationen zur Inflation und die entsprechenden Prognosen. Je stabiler die Statistik, desto besser für den USD. Schauen Sie sich auch die Rede des Leiters der Fed Jerome Powell beim Webinar des New York Economic Club an.

EUR: Schwäche wird häufig

In diesen Wochen ist der EUR spürbar schwach geworden, was für den Devisenmarkt zu einer normalen Situation wird. Die Veröffentlichung der Wirtschaftsprognose durch die Europäische Kommission in dieser Woche könnte zusätzliche Gründe für einen Rückgang liefern, ebenso wie die Sentix-IHK für Februar.


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