Die zweite Juniwoche wird statistisch nicht so fruchtbar sein wie die vorherige; Stattdessen wird es das Verständnis der Anleger über die Kredit- und Geldpolitik der Zentralbanken auffrischen und neue Einschätzungen des Ölsektors liefern.

Euro: Die Notierungen werden die Entscheidungen der Regulierungsbehörde nachahmen

Die Europäische Zentralbank plant eine weitere Sitzung, die ihrer Geldpolitik und ihren Stellungnahmen zur Lage des Wirtschaftssystems gewidmet sein wird. Der Zinssatz wird bei Null bleiben, da die Zeit für eine Revision noch nicht gekommen ist. Allerdings dürfte die Einschätzung der EZB zur Konjunkturlage sowie zu ihren Zukunftsprognosen positiv ausfallen, was dem EUR gut tut.

Zentralbanken: Lasst uns weitermachen

In dieser Woche treffen sich die Zentralbanken der folgenden Länder: Kasachstan, Kanada, Polen, Chile, Brasilien, Russland und Peru. In den meisten Fällen bleiben die Zinsen unverändert. Die russische Zentralbank plant eine Anhebung des Leitzinses auf 5.5% pro Jahr. Neutrale Kommentare der Banken werden riskanten Währungen Halt geben.

Brent: Augen auf die IEA

Die Internationale Energieagentur veröffentlicht diese Woche ihre reguläre Prognose zum Ölmarkt. Bullen sehnen sich nach einer positiven Einschätzung, weil sie für eine hohe Nachfrage nach Brent sorgen wird, selbst wenn der Preis hoch bleibt.

USA & Iran: Atomgespräche werden fortgesetzt

Die Wiederaufnahme der Gespräche zwischen den USA und dem Iran über das Atomabkommen wird für die Kapitalmärkte von entscheidender Bedeutung sein. Wenn der Dialog positiv ist und der Iran von einigen Sanktionen befreit wird, werden die Märkte einen positiven Treiber haben. Teilweise sind diese Erwartungen bereits in den Ölpreisen und den Preisen für riskante Anlagen enthalten, aber das Wachstum könnte anhalten.

JPY: ein neuer Statistikfluss

Diese Woche veröffentlicht Japan das endgültige BIP für das 1. Quartal 2021, Daten zu durchschnittlichen Verdiensten, Zahlungsbilanz, Bankkredite und den Index der aktuellen Wirtschaftslage. Normalerweise reagiert der JPY kaum auf Statistiken, aber alle Hinweise darauf, dass die Verbraucher beginnen, mehr auszugeben, werden dem Yen gut tun.


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