Sowohl Mitte Juli als auch Sommer wird es wenige Zahlen zu analysieren geben und noch weniger wichtige Ereignisse, über die man nachdenken sollte. Jetzt ist jedoch genau der Moment, in dem die Finanzmärkte eine Pause einlegen müssen, um viele unnötige Emotionen loszuwerden.

USD: Die Nachfrage nach dem Dollar ist immer noch da

USD: Die Nachfrage nach dem Dollar ist immer noch da

In dieser Woche werden die USA nicht allzu viele wichtige Statistiken veröffentlichen – hauptsächlich geht es um den Immobilienmarkt. Die Nachfrage nach dem „Greenback“ als „sicheren Hafen“ bleibt jedoch recht stark, während sich die Anleger unnötiger Illusionen entledigen.

EUR: Kurs wird von der EZB festgelegt

EUR: Kurs wird von der EZB festgelegt

In dieser Woche soll die Europäische Zentralbank eine weitere Sitzung abhalten, bei der sie voraussichtlich über den Referenzzinssatz entscheiden und ihren wirtschaftlichen Ausblick für die Zukunft darlegen wird. Es gibt Gründe zu der Annahme, dass der Ton der Kommentare der Aufsichtsbehörde ziemlich rau sein könnte, was es Anlegern ermöglicht, über eine baldige Reduzierung der Konjunkturprogramme zu fantasieren. Es könnte EUR helfen, sich für eine Weile zu verbessern.

JPY: Der Yen könnte gefragt sein

JPY: Der Yen könnte gefragt sein

Der japanische Yen wird sehr wahrscheinlich als „sicherer Hafen“ gefragt sein, während die Finanzmärkte korrigieren. Diese Woche wird die Bank of Japan ihr Protokoll zur geldpolitischen Sitzung veröffentlichen, in dem Anleger wichtige Details zu den früher veröffentlichten Konjunkturprognosen finden können. In diesem Licht könnte der JPY steigen.

Brent: Jeder verkauft die Fakten

Brent: Jeder verkauft die Fakten

Nachdem die OPEC+ ihre Entscheidung bekannt gegeben hatte, die Tagesproduktion ab August 2021 zu erhöhen, begann die „Überkauftheit“ in Brent zu sinken. Im Moment senken die Anleger die Risikoprämie im Preis und Brent könnte 2-4% gegenüber dem aktuellen Niveau verlieren.

RUB: Die Bank of Russia ist eher aggressiv

RUB: Die Bank of Russia ist eher aggressiv

Auch die Bank of Russia hat diese Woche eine Sitzung, bei der mit großer Wahrscheinlichkeit der Zinssatz um 100 Basispunkte auf einmal erhöht wird, um die Inflation zu bekämpfen. Diese Erwartungen werden sich wahrscheinlich nicht erfüllen, aber die Rate wird sicherlich erhöht. Für RUB ist diese Möglichkeit bereits in den Kursnotierungen enthalten und die Währung kann am Freitag volatiler werden.


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