In der neuen Septemberwoche wird die Aufmerksamkeit des Marktes auf eine Flut von Statistiken aus den USA, China und Großbritannien gerichtet – und auf Nachrichten über die Nachfrage nach Energieträgern. Das wird neugierig.

Zentralbanken: Treffen gehen weiter

Zentralbanken: Treffen gehen weiter

In dieser Woche finden Treffen der Zentralbanken von Ägypten und Mosambik statt. Die Marktteilnehmer erwarten vor allem, dass die Geldstruktur und die Finanzpolitik unverändert bleiben. Je ruhiger die Aussagen, desto besser für die ganze Bandbreite risikoreicher Anlagen.

Brent: alle Augen auf Nachfragestatistiken

Brent: alle Augen auf Nachfragestatistiken

Die neue Septemberwoche wird uns einen Bericht der IEA über Schwarzöl und eine fast identische Veröffentlichung des US-Energieministeriums bringen. Brent-Preise werden auf alle Details zum globalen Bedarf an Energieträgern reagieren – dies könnte an den Besonderheiten der Pandemiezeiten liegen. Je neutraler die Daten, desto stabiler die Ölpreise.

China: Statistiken werden riskante Vermögenswerte unterstützen

China: Statistiken werden riskante Vermögenswerte unterstützen

Diese Woche veröffentlicht China Daten zu Einzelhandelsumsätzen und Industrieproduktion. Bei den Einzelhandelsumsätzen wird ein Wachstum von 7% im Jahresvergleich erwartet und bei der Industrieproduktion um 5.8%. In beiden Fällen können aussagekräftige Berichte das globale Interesse an riskanten Vermögenswerten unterstützen.

USD: Einzelhandelsumsatzdaten könnten enttäuschend sein

USD: Einzelhandelsumsatzdaten könnten enttäuschend sein
Wie investiere ich 1,000 USD? Drei Versionen für Anfänger

Die USA werden diese Woche neben Inflationsdaten auch Einzelhandelsumsatzstatistiken vorlegen. Die Prognose deutet darauf hin, dass der Indikator um 0.8% M/M gefallen sein könnte, was für den USD ernsthaft enttäuschend wäre.

GBP: Schwerpunkt Beschäftigungsstatistik

GBP: Schwerpunkt Beschäftigungsstatistik

Großbritannien bereitet die Veröffentlichung von Beschäftigungsstatistiken für August und drei Monate davor vor. Die Arbeitslosenquote könnte im Juli von 4.6% auf 4.7% gefallen sein, was gut ist, und das durchschnittliche Einkommen über drei Monate bis Ende Juli könnte um 8.2% gestiegen sein, nachdem es zuvor um 8.8% gestiegen war. Je stärker die Berichte über den Beschäftigungssektor sind, desto mehr Unterstützung kann das GBP erhalten.


Material wird vorbereitet von

Ein Forex-Händler mit mehr als 10 Jahren Erfahrung in führenden Investmentbanken. Sie gibt ihre gewichtete Sicht der Märkte durch analytische Artikel wieder, die regelmäßig von RoboForex und anderen beliebten Finanzquellen veröffentlicht werden.