Die neue Septemberwoche wird uns eine wahnsinnige Lawine an Zinsentscheidungen bescheren, die dem Währungssektor einen guten Grund für erhöhte Volatilität liefert.

Zentralbanken: Zeit für Zinsen

In dieser Woche werden weitere Zentralbanken Sitzungen abhalten, darunter die Zentralbanken von Pakistan, Ungarn, Paraguay, Indonesien, Schweden, Brasilien, der Türkei, der Schweiz, Südafrika, Taiwan und Norwegen. In den meisten Fällen werden keine Änderungen der Kredit- und Geldpolitik erwartet. All dies wird ein gutes Signal oder riskante Vermögenswerte sein.

JPY: Die Bank of Japan wird über die Geldpolitik entscheiden

In dieser neuen Woche wird auch die Bank of Japan eine Sitzung abhalten, die dies erforderlich macht. Es ist klar, dass die Zeit für eine Änderung der Anrechnungsbedingungen noch nicht gekommen ist – der Zinssatz bleibt negativ; Was für die Bank möglich ist, zeigt die Ergebnisse ihrer Arbeit mit der Inflation und gibt einige Anhaltspunkte für die Zukunft. Es ist unwahrscheinlich, dass dem JPY ein neuer Weg eröffnet wird, aber verpassen Sie niemals eine solche Gelegenheit.

GBP: Bank of England hier

Genau, auch die Bank of England hält diese Woche eine Sitzung ab. Der Zinssatz bleibt wie zuvor bei 0.10%, aber die Regulierungsbehörde könnte einige vorsichtige Kommentare zur Inflation abgeben und damit das GBP beeinflussen.

USD: Fed folgt dicht

Auch hier hält das Federal Reserve System diese Woche eine Sitzung ab und entscheidet über die Zinssätze. Die entscheidende Idee ist die Aussage, dass die Fed den Rückkauf von Vermögenswerten vom Markt bald stoppen wird. Wir würden auch gerne wissen, wie groß die Kürzung sein wird, aber lassen Sie uns trotzdem nicht überstürzen. Je genauere Aussagen wir hier machen, desto mehr Unterstützung bekommt der USD.

EUR: Deutsche Nachrichten könnten nervig sein

An diesem Donnerstag findet in Deutschland die letzte Runde der Debatten vor der Kanzlerwahl statt. Es gibt sechs Hauptkandidaten. Der Status der deutschen Bundeskanzlerin ist äußerst wichtig, insbesondere da die Eurozone auf dem Weg zur wirtschaftlichen Erholung ist. Je früher Deutschland die Führung übernimmt, desto besser. Jede zweifelhafte Nachricht aus der Welt der Politik wird den EUR nach unten treiben.


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