Am vergangenen Montag schloss die Aktie der Alibaba Group an der Börse in Hongkong bei 137 HKD, was bedeutet, dass die Aktie seit Jahresbeginn 41% verloren hatte. Die Situation begann sich jedoch zu ändern, und die Notierungen des Riesen gingen nach oben.

Was hat die Aktie zum Wachsen gebracht? Bedeutet das, dass sie sich erholen werden? Lassen Sie uns das jetzt mit Hilfe einer technischen Analyse von Maksim Artyomov herausfinden.

Was ist mit den Aktien der Alibaba Group los?

Die vergangene Woche war ein Erfolg für das Unternehmen, zumal der Jahresanfang so lahm war. Die Aktien der Alibaba Group (HK: 9988) begannen am Mittwoch, dem 6. Oktober, zu wachsen. An diesem Tag stiegen sie an der Hongkonger Börse um 1.48% auf 137.3 HKD. Am Donnerstag wuchsen sie um 7.28 %, am Freitag um 5.57 % und heute um 7.91 %.

Sie werden jetzt bei 167.8 HKD gehandelt und zeigen ein Wachstum für 4 Sitzungen in Folge. Das Wachstum beträgt etwa 24%, was schon beachtlich ist, nicht wahr?

An der New Yorker Börse folgten knapp die Aktien der Alibaba Group (NYSE: BABA): In der vergangenen Woche stiegen sie um 15.7% von 139.63 US-Dollar auf 161.52 US-Dollar. Wie in Hongkong dauerte das Wachstum 4 Tage.

Warum hat das Wachstum begonnen?

Der erste Grund sind die Aktionen eines amerikanischen Verlegers und Technologieunternehmens Daily Journal Corporation, das von Warren Buffetts Verbündetem Charlie Munger geleitet wird.

Daily Journal kaufte 136,740 Aktien der Alibaba Group, was bedeutet, dass ihr Anteil am Unternehmen um 82.7% gestiegen ist. Sie hält nun 302,060 Aktien des chinesischen Konzerns, das sind 20 % des Investitionskapitals des Unternehmens.

Der zweite Grund ist die Nachricht, die wir am 7. Oktober hörten: Präsident Joe Biden (USA) traf sich mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping.

Das genaue Datum des Treffens wird geheim gehalten: Die Medien erwähnen nur, dass das Treffen bis Ende des Jahres stattfindet. Höchstwahrscheinlich werden die Staats- und Regierungschefs die Lösungen für die Handelskonflikte zwischen den beiden Ländern und die hitzige Situation in Taiwan diskutieren.

Am Donnerstag provozierte diese Nachricht nicht nur das Wachstum der Aktien der Alibaba Group, sondern auch anderer chinesischer Unternehmen:

  • JD.com (NASDAQ: JD): +6.16 % auf 76.3 USD
  • Tencent (HK: 0700): +5.6 % auf 471.4 HKD.
  • Baidu (HK: 9888): +4.88% auf 150.3 HKD.
  • Didi (NYSE: DIDI): +3.3 % auf 7.83 USD.

Technische Analyse der Alibaba Group von Maksim Artyomov

Auf D1 bilden die Alibaba-Aktien eine weitere Korrekturwelle im allgemeinen Abwärtstrend. Zu diesem Zeitpunkt haben die Notierungen das Unterstützungsniveau bei 140 US-Dollar getestet; sie versuchen nun verlorene Positionen wiederherzustellen und steuern auf die obere Grenze des Kanals zu.

Ich gehe davon aus, dass der Preis als nächstes vom getesteten Widerstandsniveau abprallen und weiter sinken wird. Ein weiterer Rückgang wird vom 200-tägigen gleitenden Durchschnitt prognostiziert, der ebenfalls einen Abwärtstrend beibehält. Ziel des Rückgangs ist wahrscheinlich das Unterstützungsniveau von 140 US-Dollar.

Technische Analyse der Aktien der Alibaba Group für den 11.10.2021

Zusammenfassen

Wie alle großen Technologieunternehmen in China verliert die Alibaba Group aufgrund des starken Drucks der chinesischen Aufsichtsbehörden, der Konflikte zwischen China und den USA und einer spürbaren Verlangsamung der chinesischen Wirtschaft Positionen.

Die Alibaba Group hält jedoch immer noch 47 % des Online-Handelsmarktes des Landes. Nach den Nachrichten über ein mögliches Treffen von Joe Biden und Xi Jinping sowie über den Kauf von 136,740 Aktien der Alibaba Group durch Daily Journal gingen die Notierungen des IT-Riesen nach oben. Während vier Handelssitzungen wuchsen die Aktien an der Hongkonger Börse um 24% und an der NYSE um 16%.

Mehr über chinesische Unternehmen im R Blog


Material wird vorbereitet von

Er ist der Guru, versteckte Chancen und Erkenntnisse des Marktes zu suchen und aufzuzeigen. Er schreibt über alles, was den Anleger interessieren könnte: Aktien, Währungen, Indizes und verschiedene Geschäftsfelder. Ist seit 2019 „in“.