Die erste Novemberwoche wird wichtig: Alle Augen werden auf die Konferenz des Federal Reserve Systems gerichtet sein. Die Anleger fragen sich, ob die Fed damit beginnen wird, das Konjunkturprogramm einzustellen. Die Volatilität verspricht extrem hoch zu sein.

AUD: CB-Konferenz und Statistiken

Die Reserve Bank of Australia wird diese Woche eine weitere Konferenz abhalten, auf der verschiedene monetäre Fragen geklärt werden. Höchstwahrscheinlich wird sich der Zinssatz von 0.10% pro Jahr nicht ändern. Die RBA wird die Kredit- und Geldpolitik wahrscheinlich nicht verschärfen, während sie sich der Stabilität des Arbeitsmarktes nicht ganz sicher ist. Eine neutrale RBA-Position ist eine gute Nachricht für den AUD.

Brent: Was wird die OPEC+ sagen?

Diese Woche veranstaltet die OPEC+ eine Konferenz. Laut Marktprognosen werden das Kartell und die Mitgliedsländer weiterhin täglich 400 Barrel Öl auf den Markt zurückgeben. So werden sie nach und nach die aktuelle Angebotsknappheit ausgleichen. Brent-Notierungen erwarten dies bereits. Ruhige OPEC+-Kommentare, die den bereits bekannten Plan bestätigen, werden der Marktstimmung ohne Änderung helfen.

USD: Der Hinweis ist die Fed

Diese Woche wird auch das US-Notenbanksystem eine Konferenz abhalten. Beim Zinssatz ist ganz klar: Er wird sich erst Mitte 2022 ändern, wenn die Fed die ganze Stimuli-Ladung vollzieht. Auf dieser Konferenz im November muss die Fed den Beginn der Beendigung des Konjunkturprogramms bekannt geben. Der USD wird sehr volatil sein.

Zentralbanken: kein Schritt zurück

In dieser Woche werden Konferenzen von den Zentralbanken Polens und Tschechiens abgehalten. Polen wird den Zinssatz höchstwahrscheinlich auf 0.75 % pa (+25 Basispunkte) und Tschechien auf 2.25 % pa (+75 Basispunkte) anheben. Positive CB-Kommentare werden riskante Anlagen an den globalen Kapitalmärkten unterstützen.

GBP: Das Pfund zielt nach unten

Die Bank of England löst diese Woche auch einige monetäre Probleme. Der Zinssatz wird bei 0.10% jährlich bleiben, und das Stimulierungsprogramm wird sich auch nicht ändern. Es wird keine Gründe geben, die Struktur der Kredit- und Geldpolitik zu ändern, bis die innerstaatlichen Probleme geklärt sind. Der GBP-Kurs könnte vor Ort gedrückt werden.


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