In dieser Woche wird es vermehrt makroökonomische Berichte, das OPEC+-Treffen und Reaktionen des Marktes auf die Entwicklungen in China geben.

EUR: auf der Suche nach Halt

EUR: auf der Suche nach Halt

Die Eurozone bereitet die Veröffentlichung von Statistiken für verschiedene Indikatoren vor. Besonders hervorzuheben ist der vorläufige Inflationsbericht für November. Wenn die Ergebnisse die Erwartungen übertreffen, wird die EZB gezwungen sein, die Zinsen aggressiver zu erhöhen. Folglich wäre dies eine gute Unterstützung für den EUR-Wechselkurs.

Brent: Die OPEC gibt ein Signal

Brent: Die OPEC gibt ein Signal

Das Ergebnis des nächsten OPEC- und OPEC+-Treffens könnte zukünftige Produktionsparameter signalisieren. Hier gibt es nicht viel Intrige: In diesem Stadium werden selbst die derzeitigen Quoten von den Mitgliedsländern nur mit großen Schwierigkeiten erfüllt. Interessanter sind die Kommentare des Kartells zu Angebot und Nachfrage. Brent dürfte hier keine Unterstützung erhalten.

USD: gestützt durch Statistiken

USD: gestützt durch Statistiken

Im Fokus stehen die US-Arbeitsmarktstatistiken für November. Die Werte dürften durchschnittlich sein, wobei die Arbeitslosenquote bei 3.7 % verharrt und die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft um 200,000 steigt. Dies wird dazu führen, dass die US-Wirtschaft stabil ist und steigende Kreditkosten perfekt verkraftet. Vor diesem Hintergrund wird die Fed ihre geldpolitische Straffung fortsetzen können, was den USD stützen wird.

AUD: Druck aus China

AUD: Druck aus China

Australien wird seine Einzelhandelsverkaufsdaten zur Verfügung stellen, die das Preisumfeld und die Verbraucheraktivitäten veranschaulichen. In Erwartung der Sommersaison könnten die Verkaufszahlen steigen, was die Konjunktur stützen würde. Da der AUD jedoch sehr empfindlich auf negative Nachrichten aus China reagiert, ist eine starke Erholung des AUD unwahrscheinlich.

China: Überbringer schlechter Nachrichten

China: Überbringer schlechter Nachrichten

In China gibt es massive Proteste gegen die Verhängung strenger Anti-Covid-Beschränkungen. Dies könnte sich negativ auf die gesamte Palette riskanter Anlagen auswirken. In Bezug auf die Statistik wird China Daten über seine Geschäftstätigkeit im Industrie- und Dienstleistungssektor veröffentlichen. Die Ergebnisse in diesen Sektoren könnten einen Rückgang aufweisen, was sich negativ auf riskante Anlagen auswirken könnte.


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